17. Juli 2008

Klinkenputzen in Thüringen

Von Alexander Slonka / Ronald Pabst

Sei es eine Volksinitiative, ein Volksbegehren oder der Abstimmungskampf im Vorfeld eines Volksentscheids: das, worauf praktisch jede Tätigkeit abzielen muss, ist mit der Redewendung vom "Klinken putzen" am besten umschrieben. Neue Türen müssen geöffnet, viele Menschen angesprochen, unzählige Debatten bis zum Erfolg geführt werden. Keine Klinke putzt sich von alleine.

Heute kann man im Kampagnenbüro aber doch fast ein bisschen diesen Eindruck bekommen. Denn die Bürotür bleibt selten zu und die Menschen, die noch kurz vor Ende des Thüringer Volksbegehrens unterschreiben wollen, kommen zunehmend von selber zu uns ins Büro. Dazu kommt ein Postberg, der heute so hoch ist wie nie zuvor. Ralf-Uwe Beck und ich freuen uns besonders, weil unsere Postwurfaktionen in Mühlhausen, Bad Langensalza und Erfurt deutliche Wirkung zeigen.

 

Trotz der tollen Hilfe einiger fleißiger Mithelfer aus Eisenach brauchen wir bis in den späten Nachmittag, bevor endlich die letzte Liste sortiert ist. Von der Mithilfe der vielen Aktiven, die auch die mühevolle Arbeit des Sortierens mit tragen, bin ich ohnehin sehr begeistert. Am gestrigen Abend kündigte Unterschriftenzähler Holger sich kurzfristig an und bat darum, kurzfristig einige Helfer zu organisieren. Obwohl es schon sieben Uhr am Abend war, standen nach nur einem Telefonat kurze Zeit später zwei ältere Damen vor der Tür, die Holger bereitwillig bei der Auszählung halfen. Wenn man auf solche aufopferungsvollen Ehrenamtlichen zurückgreifen kann, braucht man kaum zu fürchten, dass ein Misserfolg drohen könnte. Das Thüringer Volksbegehren kann gelingen! Mit diesen Aktiven kann man nur gewinnen. Danke!




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